Inês d’Orey: Volver – Architecture Photography in Portugal

31 10 2008

Are you looking for a spontaneous getaway and have no idea where to go? Why not to Portugal –

in November, there is a photography show at Guimarães presenting new works by Inês d’Orey, a young Portuguese photographer I introduced you a while ago.

Volver
Escola de Arquitectura

Universidade do Minho

Guimarães

31.10.2008 – 30.11.2008

More information here

The exhibition VOLVER presents works that portray the architecture school’s new building by Fernando Távora and Jose Bernardo Távora:

(about the architecture school)

DAA (Departamento de Arquitectura) used to operate in temporary facilities at the University campus in Azurém, Guimarães. In September 2004, it moved to the School of Architecture building, designed by the architects F. Távora and J.B. Távora, facing the new buildings of the School of Sciences and School of Engineering. Manuel Fernandes described the edifice as a “long straight corridor, forming a long and elegant body … it systematically distributes all the successive internal spaces that cross it. These are, namely: the lounge spaces, access to the external yard, lecture theatres, library, administrative area and, finally, access to another long wing of the building. Together with the first corridor-body, it forms an L shape and is the location for the offices, laboratories and classrooms. [...] The unique view to the secular and symbolic castle is the constant ‘Leitmotiv’ in these classrooms…”

(original quote here)

(The following info are citations from the exhibition profile – as I don’t know Portuguese, it’s just a rough translation of the most important thoughts that I could make out).

Shot between July and August 2008 – i.e. during summer holidays -, d’Orey’s photographs document the empty, silent rooms. The atmospheric pictures poses questions like: What does a library without books make a library? Is a garage without cars still a garage? Can we still call it “library” or “garage”?

There’s nothing in these photographs that allows us to call the portrayed building a School of Architecture.

The way d’Orey reduces architecture to form reminds of Bernd and Hilla Becher. Yet unlike the Bechers, her pictures don’t legitimate themselves from a pretended objectivity and neutrality, but she uses the means of her medium to dramatize space.






Zaha Hadid – LF one, Weil am Rhein

29 10 2008

In direkter räumlicher Nachbarschaft zum Vitra-Feuerwehrhaus in Weil am Rhein befindet sich ein weiteres Gebäude von Zaha Hadid: Der Landesgartenschau-Pavillon LF one / Landscape Formation one, zwischen 1997-1999 entwickelt und realisiert.

Wie der Name andeutet, ist er eines der ersten Projekte einer neuen Versuchsreihe der Architektin.


Hintergrund: Landesgartenschau Weil am Rhein 1999

Das Landesgartenschaugelände in Weil am Rhein befindet sich in einem aufgelassenen Kieswerk und bietet ein äußerst interessantes Landschaftsareal: Ausgangspunkt ist keine „natürliche“ Natur, sondern ein renaturiertes Industriegelände. Hier soll das Beziehungsgeflecht Kultur – Natur, Industrie – Stadt thematisiert werden. Zudem ist die Anlage auch als städtisches Pendant zum Vitra-Architekturpark gedacht. Diese Aspekte führen dazu, dass Hadid zur Gestaltung eines Ausstellungspavillons eingeladen wird.

Heute ist im LF one-Pavillon das Trinationale Umweltzentrum untergebracht.

Beschreibung

Der Pavillon entsteht durch die Bündelung dreier Bahnen. Streng genommen ist er kein Gebäude, sondern ein längliches „Wegebündel[1] aus mehreren parallelen und stellenweise ineinander verwobenen Räumen. Statt in kantigen, spitzen Formfragmenten erhebt sich dieser Betonbau in sanft geschwungenen Kurven aus dem Gelände.

Der LF one nimmt die geologischen Formationen des Areals auf, wie es dem Ziel der neuen Projektreihe entspricht: Hadid versucht, aus dem Studium natürlicher Landschaftsformationen fließende Raumstrukturen herzuleiten, die in architektonische Formen übersetzt werden.

Ziel ist es auch hier, neue Räume zu entwickeln, die den komplexen modernen Lebensprozessen entsprechen.

Noch deutlicher als beim Vitra-Feuerwehrhaus entsteht kein isoliertes, in sich geschlossenes Gebäude, sondern ein rhythmisiertes Ganzes aus ineinander verwobenen Räumen, deren Grenzen nicht klar definiert sind. Die Übergänge zwischen Bau und Umgebung verschwimmen (im Modell noch deutlicher als im realisierten Bau).

Ein Kiesweg schneidet in flacher S-Kurve diagonal durch und über das Gebäude – ist ein Passant auf diesem Weg noch „draußen“ oder schon im Gebäude, steht er auf dem Dach oder auf einer Terrasse? Für den Besucher verschmelzen die Erfahrungen von innen und außen. Wo ist der Anfang, wo das Ende des Pavillons?

Von jedem Standpunkt eröffnen sich andere Sichtweisen und Deutungsmöglichkeiten.

Erinnert sei an Malewitschs Tektonik, wo bereits der Anspruch eines wahrhaft dreidimensionalen Baus zum Ausdruck kam, der keine einheitliche Fassade zur Schau trägt, sondern Vielfalt.

LF one ist ein offener und flexibler Bau, der nicht wie ein „normales“ Gebäude „kanalisiert, segmentiert und verschließt“, so Hadid, sondern Möglichkeiten eröffnet, „Angebote und Vorschläge“ zur Wahrnehmung machen will, indem zahlreiche und immer wieder andere Sichtweisen möglich werden.[2]


Architekturlandschaft

Es entsteht eine artifizielle Landschaft, eine Architekturlandschaft:

Das Bauwerk ist Teil der Landschaft, nimmt die Formen der Landschaft auf. Es ist nicht mehr „planetarisch“ wie das Peak-Projekt, bei dem durch massives Eingreifen in das Gestein eine Verbindung ganz eigener Art zwischen Bau und Umgebung hergestellt werden sollte. Es unterscheidet sich aber ebenfalls vom Vitra-Feuerwehrhaus, das als Teil einer künstlichen Architekturlandschaft entworfen ist.

(weitere Abb. der Entwurfes konnte ich online leider nicht finden; Quelle dieser Abb. wie immer durch Anklicken)

Vielmehr geschieht die Integration des Umfelds jetzt in umgekehrter Richtung. Die Architektur nimmt natürliche Formationen auf und versteht sich als Teil der Umgebung, ist dabei aber immer in seinem artifiziellen Charakter zu erkennen: auch LF one ist aus Sichtbeton gebaut. Hadid betont, dass sie keinesfalls die Architektur aufgebe und der Natur unterwerfe. Vielmehr werden Formen nach dem Vorbild der Natur entwickelt, die ihren eigenständigen Charakter behalten und gleichberechtigt neben natürliche Formationen treten.

Die Verbindung von Bau und Umgebung wird in einer ganz neuen Weise erprobt.

Fazit

Dass der Bau ein Experiment ist, ist vor Ort durchaus zu spüren. Während die drei Bahnen im filigranen Modell tatsächlich wie aus der umgebenden Landschaft herausgeformt erscheinen, wirkt der realisierte Bau massiver und fremd in der Landschaft und wirkt je nach Standort eher wie ein Skaterpark – was auch ein wenig am  nicht so gepflegten „Drumherum“ liegen mag.

Den Innenraum konnte ich leider nicht erleben, da just an diesem Tag geschlossen war.

Diese Methode der Verflechtung von „Raum-Bahnen“ zu einem Gebäude wird seither häufig eingesetzt, etwa beim Contemporary Arts Center in Rom, der sich derzeit im Bau befindet. Dass diese Gestaltungsweise auch weiterhin von Bedeutung ist, zeigt auch das Design ihrer Internetpräsenz, deren Startseite in ähnlicher Weise gestaltet ist.


[1] Hadid, Zaha, LF one. Landscape Formation one in Weil am Rhein, Zaha Hadid with P. Schumacher, M. Dochantschi and mayer bährle, Basel Boston Berlin 1999, S. 17.

[2] Zitate ebd., S. 21.





Madrid: Palacio de Congresos / Joan Miró

22 10 2008

Madrid photos by SK

An unexpected discovery we made when visiting the famous Santiago Bernabéu Stadium in Madrid was the Palacio de Congresos de Madrid at the Paseo de la Castellana – or rather a mural on the front facade. But is it really what it looks like?  A later visit at the Reina Sofia museum gave prove of what was only an assumption that war: Yes indeed, it is a Miró work, design by the artist himself.

In 1980, the ceramist artist and friend of Miró, Josep Llorens i Artigas (1982-1980), created the mural after the original design of Joan Miró (1893-1983).

The congress building itself has been constructed in 1970 by an Spanish architect Pablo Pintado y Riba (cf. Spanish wikipedia entry).

Miró has created several ceramic murals (a short overview here). One of them can be admired in Germany, at Ludwigshafen – the BASF city:

Here, Miró’s work, his 12. mural, is decorating the southeast facade of the Wilhelm-Hack-Museum, constructed between 1973-1979. With 55 x 10 m and made of 7200 tiles it is one of Miró’s biggest works (1970s). Actually it is owed to a construction mistake: the had to be heightened to +4 metres, the huge exterior thus „demanded“ for artistical treatment. The founder himself, Wihlem Hack, contacted Joan Miró (more info here, German).

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By the way, as I mentioned it I don’t think I can sneak out – for all the football fans out there: voilà, the Bernabéu Stadium, the „Real“ home (which is actually not very „inviting“) ;):





Museo Reina Sofia, Madrid

19 10 2008

Another „Must“ in Madrid is the Reina Sofia Museum, a huge museum complex. Opened in 1990, it houses the biggest collection of Spanish modern art – even though the collection has been focused „a little bit“ during the Franco regime. Yet, what is missing in the Reina Sofia, is completed by the Thyssen-Bornemisza Museum, just a few walking minutes away on Paseo del Prado (though I didn’t have the time to visit the later, too).

The Reina Sofia is famous for being the new „home“ of Picasso’s Guernica (1937, oil on canvas and impressive 349 cm × 777 cm) – the painting itself being an important testimony of Spain’s recent past, it was returned to Spain in 1981 after Franco’s death and the reestablishment of a democratic system in Spain, more here).

At the museum, Guernica appears like the Spanish Mona Lisa drawing sums of tourists to the show, thus you can’t really say that you can experience the painting – it’s more like „been there and seen that“: two guards on each side, motion sensors, safety distance of 3metres,… Nevertheless, Guernica has got one decisive advantage: it is much bigger than the Mona Lisa.

So, impressive as it is, the more interesting parts of the show can be found – and contemplated – in the adjacent rooms where the development of Guernica can be observed, the document photos shot by Dora Maar, etc.

all photos by SK (not Guernica, of course)

Back to architecture:

The Museo Reina Sofia is housed in an former hospital from the 18th century, long, high rooms, a nice patio inside. The permanent exhibition is sorted according to art movements. In 1980, the building was restored to be opened as one of the greatest and most modern art galleries in the world in 1990. Most prominent are the three steel and glass elevator towers in front of the old building, designed by José Luis Iñiguez de Onzoño and Antonio Vázquez de Castro in collaboration with British architect Ian Ritchie.

More about the museum’s history here.

In 2001, the complex got an extension constructed by Jean Nouvel – not the omnipresent Rafael Moneo. It oneed in September 2005. Thus, the museum has increased more than 60% of the old building’s surface area (51,297 square meters), now reaching 84,048 square meters. We haven’t been inside as the exhibition is presented in the old wing, while the new wing is reserved to another huge entrance area, offices, facilities, etc..

Most striking is the red auditorium which, I can’t help it, reminds me of an old Bosch fridge. (Mind you – I like these old huge things :) ).

The official website of the Museo Reina Sofia.

http://www.museoreinasofia.es/museoreinasofia/live/Museo/Historia-antecedentes_en.html

By the way, on Saturday afternoons and Sunday mornings, the museum offers free entrance. But apart from that, the entrance fee is an amazing 6€ / 3€ reduced!!





Zaha Hadid – Vitra Fire Station, Weil am Rhein

16 10 2008

Vitra Fire Station

Fotos von SK

Das erste realisierte Gebäude von Zaha Hadid ist die Vitra Fire Station in Weil am Rhein, das 1993 nach drei Jahren Planungs- und Bauzeit fertiggestellt wird. Zwischen dem ersten aufsehenerregenden Erfolg der Architektin mit dem Hongkong Peak-Entwurf 1983 und dem ersten tatsächlich errichteten Bau liegen damit 10 Jahre.

Das Vitra-Gelände

Das spektakuläre Feuerwehrhaus für das Werkgelände der Designfirma Vitra ist mittlerweile zu einem der zahlreichen Architektur-Denkmäler der Region avanciert: Hadid ist nicht die erste und nicht die einzige Architektin, die auf dem Vitra-Gelände einen innovativen Bau errichten konnte. Auch Frank O. Gehry hat hier 1989 sein erstes Gebäude in Europa vollendet, das Vitra Design Museum (mehr hier).

Mittlerweile hat das mutige Architekturkonzept der Firma Vitra einen einzigartigen Architekturpark in Weil am Rhein entstehen lassen. Seitdem die Werksfeuerwehr aufgelöst wurde, wird Hadids Feuerwehrhaus als Teil des Firmenmuseums genutzt.

Beschreibung der Vitra Fire Station

Der zerklüftete Betonbau mit seinen scharfen Kanten und Zacken wirkt wie eine in der Bewegung erstarrte Explosion. Das langgezogene, leicht geknickte Gebäude setzt sich aus einer Reihe von schrägen, gestaffelten Trennwänden zusammen, in die das Raumprogramm eingefügt wird. Besonders auffallend ist die aus einer spitzen, nach oben gebogenen Platte gebildete Decke des Ensembles, die jeden Moment abzuheben scheint. Wie der Peak-Entwurf ist auch dieses Gebäude nicht aus einem Volumen gebildet, sondern wirkt wie ein zufälliges Zusammentreffen von mehreren flachen, keilartigen Scheiben. Die verzerrte, nach hinten zu sich verjüngende Form, die bei der perspektivischen Darstellung von Quadern eingesetzt wird, ist wesentliche Gestaltungsform.

Die Reduktion der suprematistischen Staffelung von einzelnen Raumteilen, wie bereits beim Peak beobachtet werden konnte, wird noch weiter getrieben: Die flachen, angeschrägten Scheiben erschließen sich ihren eigenen Umraum, ohne ein im klassischen Sinne raumgreifendes Bauwerk zu bilde. Allein aus der Bündelung der Scheibenelemente entsteht Räumlichkeit.

Das nötig Raumprogramm wird in die Zwischenräume gesetzt, die Kanten zwischen den Betonwandscheiben sind (stellenweise) unverbunden.

Darüber hinaus kommt noch eine weitere dynamische Qualität hinzu: Indem Raum nicht mehr eingeschlossen, sondern nur noch umgrenzt wird, entsteht der Eindruck eines Umleitens von Bewegung, von Offenheit und Flexibilität. Diese Wirkung besteht auch im Inneren des Feuerwehrhauses, das als ein räumliches Kontinuum ohne trennende Wände von einem Ende zum anderen überblickt werden kann.[1] Obwohl aus Sichtbeton erscheint der Bau sehr leicht.

Fotos von SK

Erläuterung

Diese komplexe Formgebung erläutert Hadid in dem kurz gehaltenen Begleittext zur Vitra Fire Station kaum. Stattdessen stellt sie Überlegungen zu einem Gesamtplan für das Fabrikgelände an, die etwas über die Hälfte des Textes einnehmen – schon dadurch wird die besondere Bedeutung dieser Gedanken deutlich: Hadid plant von Anfang an mit dem Blick auf eine künftig mögliche zusammenhängende Gliederung des Geländes. Ihr Konzept will eine dynamische Richtungsvorgabe sein:

Das Feuerwehrhaus am nordöstlichen Rand des Firmengeländes bildet einen Eckpunkt, einen Rahmen für eine künstliche Landschaft, die sich schrittweise entwickeln soll. Die (noch zu entstehenden) Bauten sollen zu Objekten in einem umbauten Raum, ähnlich Möbeln in einem großen Zimmer werden. [2]

Die Idee der Verbindung von Umraum und Gebautem spielt eine fundamentale Rolle in der Gestaltung eines Entwurfs. [3]

Wie schon beim Hongkong Peak-Entwurf finden sich auch hier Elemente von Hadids visionärem, auf Fortschritt und Experiment ausgerichtetem Architekturverständnis wieder. Verändert haben sich einige formale Gestaltungsmittel, die weiterentwickelt wurden, ganz so, wie es dem Forderungen der Architektin an eine Architektur in Bewegung entspricht.

Fazit

Tatsächlich wirkt die Vitra Fire Station auch vor Ort sehr beeindruckend. Obwohl aus Sichtbeton, wirkt der Bau verblüffend leicht. Der Innenraum erscheint in einer fließenden Bewegung und ist von einem Ende zum anderen „durchschaubar“ (leider ist es vor Ort nicht erlaubt im Innenraum Fotos zu machen).

Theoretische Gestaltungsidee und praktische Realisierung treffen in der Vitra Fire Station gelungen zusammen. Dass dem nicht immer so sein muss, zeigt ein weiterer Hadid-Bau in Weil am Rhein: LF one.

Übrigens: Wie praktisch die Fire Station tatsächlich war als Werksfeuerwehr – so waren etwa keine Trennwände in den Umkleideräumen vorgesehen (wurden aber nachträglich eingefügt) –, soll hier offen gelassen werden. Fakt ist, dass der Bau tatsächlich als Werksfeuerwehr genutzt wurde. Erst seit diese geschlossen wurde, wird das Gebäude als Ausstellungsfläche genutzt – und nicht etwa umgekehrt.


[1] Dies gilt für das Erdgeschoss; darüber ist in einem kleineres Geschoss ein Aufenthaltsraum mit Terrasse untergebracht, der ebenfalls wie (nur durch Glaswände geteiltes) ein Kontinuum wirkt.

[2] Hadid, Zaha, Vitra. Fire Station, Ausstellung Mai 1992. Aedes Galerie und Architekurforum, Berlin (Ausstellungskatalog), Berlin 1992.

[3] Gestaltet wird auch das Gelände direkt um das Feuerwehrhaus mit Gras-, Kies- und Asphaltflächen.





Bird’s Nest: Herzog & de Meuron in Beijing – Documentary Film

12 10 2008

A little late considering all the discussions around the Olympics (which I don’t want to rehash, though I’m definitely very critical against the issue), but nevertheless, Herzog & de Meuron’s stadium is worth a second thought:

A documentary filmby Christoph Schaub and Michael Schindhelm „follows two Swiss star architects on two very different projects: the national stadium for the Olympic summer games in Peking 2008 and a city area in the provincial town of Jinhua, China. Architects Jacques Herzog and Pierre de Meuron are literally building bridges between two cultures, two architectural traditions, and two political systems. Their work doesn’t simply enhance China’s great international debut, but serves the everyday needs of the Chinese population. “Bird’s Nest” presents the Basle architects as they find solutions not in the comfort of an ivory tower but in encounters and friction on the ground.“ (quoted from the official synopsis)

According to (Swiss) newspaper reviews, the documentary not only offers striking architectonical insights, but also pictures the Chinese society’s mood in times of rapid changes.

Further information and trailer on the website www.herzogdemeuron-film.com





PERFORMING THE CITY. Kunst Aktionismus im Stadt Raum 60er und 70er Jahre

11 10 2008

Ausstellung in Lothringer 13, Städtische Kunsthalle München

Der vollständige Ausstellungstitel lautet:

PERFORMING THE CITY. TOKIO   SEOUL   MOSKAU   LJUBLJANA   NEAPEL   MÜNCHEN   BERLIN   PARIS   SÃO PAULO   NEW YORK   MEXIKO CITY. Kunst Aktionismus im Stadt Raum 60er und 70er Jahre und will einen Beitrag zur globalen Geschichte performativer Kunst, zur Kunst-im-öffentlichen-Raum-Debatte und zur Auseinandersetzung mit dem Kritizismus und Utopismus der 1960er / 1970er Jahre leisten. Erstmals soll in einem ausholenden Überblick das Verhältnis von performativer Kunst und Stadt thematisiert werden mit besonderem Schwerpunkt auf den performativen Urbanismus der 1960er und 1970er Jahre.

Kuratiert von dem Münchner Kunsttheoretiker Heinz Schütz will das Projekt eine Brücke von Asien über Europa nach Amerika schlagen. Es richtet den Blick über die Kunstzentren hinaus auch auf Städte, die gewöhnlich an die kunsthistorische Peripherie gedrängt werden. Vorgestellt werden Aktivitäten im Stadtraum von Tokio, Seoul, Moskau, Ljubljana, Neapel, München, Berlin, Paris, São Paulo, New York und Mexiko Stadt.

Weiter heißt es in der offiziellen Mitteilung zur Ausstellung:

Städte sind mehr als die Summe statischer Architekturen: Die Stadt entsteht performativ als Resultat von sozialen Prozessen und öffentlichen Aktionen. (…) Mit Happenings, Aktionen, Performances und Interventionen setzt sich der performative Urbanismus über nationale und kontinentale Grenzen hinweg und äußert sich doch von Stadt zu Stadt verschieden. Er ereignet sich in einem Klima des gesellschaftlichen Aufbruchs und verbindet sich immer wieder mit den emanzipatorischen Bewegungen der 60er und 70er Jahre, die in Überwindung traditioneller Hierarchien, gesellschaftlicher Erstarrungen und politischer Repressionen auf eine Demokratisierung der Gesellschaft zielen.

Eine Überblick über die umfangreiche Künstlerliste gibt es hier.

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Die Ausstellung wandert im Dezember 2008 in den Palazzo delle Art Napoli (PAN), im Januar ins Centro Cultural São Paulo (CCSP) und im April nach Paris ins Institut national d’histoire de l’art (INHA).

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PERFORMING THE CITY

TOKIO   SEOUL   MOSKAU   LJUBLJANA   NEAPEL   MÜNCHEN   BERLIN   PARIS   SÃO PAULO   NEW YORK   MEXIKO CITY

Kunst Aktionismus im Stadt Raum 60er und 70er Jahre

Eröffnung: 14.10.2008, 19.30 Uhr
Dauer der Ausstellung: 14.10. – 30.11.2008

Symposium „Performing the City. Globale Avantgarde / kulturelle Differenz” veranstaltet von der Akademie der Bildenden Künste und dem Kulturreferat der Stadt München: 21. bis 22. November 2008

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Auf die Ausstellung aufmerksam wurde ich über diesen Blog.





CaixaForum Madrid, Herzog & de Meuron

10 10 2008

One of the architectural discoveries I made when strolling around Madrid:

La CaixaForum, Madrid

La Caixa is one of Spains largest financial entity. Their foundation – the largest charitable foundation in Spain and one of the largest in the world – invests in public welfare causes.

The CaixaForum Madrid houses a permanent collection as well as several temporary exhibitions (as far as I could understand always free).

The new building was (re)constructed by no one less than Herzog & de Meuron and opened only in 2008 (inauguration 13th Feb. 2008 – seems as if I’ve just been on time!)

The new museum, situated in direct proximity of the big museums (Prado, Reina Sofia, Thyssen-Bornemisza), is actually a build-up structure on a historic electric power station. The old building was completely cored, the brickwork facade integrated into the new edifice.

It consists of four floors, a plaza and two basement floors. The upper part of the building rests on the old walls in a „tripod“ way , while the remaining part „float“ above the plaza. A sculptural staircase leads up into the entrance hall of the museum. Both plaza and ceiling of the underside of the „floating“ part of the building are shaped with triangular planes to form a rhythmic relief.

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Most striking is the roof/upper part of the museum – shaped like enormous pinnacles or maybe the typical early-industrial factory buildings on the front, craggy from the back side, reflects the surrounding roofscape. The perforated rusty metal plates form a harsh contrast to the old brickstone facade below. They harmonise amazingly well.

More information here (German), here (Engl. – more photos, plan views, etc.) and a video of the vernissage here.

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By the way – who spotted it? In front of the building, on the righthand side is a „mur végétal“ by Patrick Blanc!





In deutschen Reihenhäusern

9 10 2008
Den Reihenhäusern, einer typisch deutschen Wohnform, widmet sich ein neuer Fotoband der Deutsche Reihenhaus AG sowie eine Ausstellung im Haus der Gegenwart München.
(Auszüge aus der Pressemitteilung:)
Klischees, Stereotypen, Vorurteile: Reihenhäuser besitzen einige von ihnen – zumindest in unseren Gefilden. „In deutschen Reihenhäusern“ wirft einen Blick hinter die Fassaden und auf das bunt-alltägliche, urbane Reihenhausleben.
(Bildband und Ausstellung) zeigen Fotografien von Albrecht Fuchs und Marc Räder. Beide werfen (…) stadtsoziologische Schlaglichter auf vergangenes und zukünftiges Reihenhauslebens. Mit seiner Kamera war Albrecht Fuchs zu Gast bei 50 Reihenhausfamilien. (…) Die privaten Einblicke in Städte wie Bonn, Mainz, Kaiserlautern oder Frankfurt am Main ergänzt der Architekturfotograf Marc Räder. Er setzte fünf Wohnparks in ein für ihn typisches, „künstliches“ Licht.
Zwei Stadtsoziologen betrachten das deutsche Reihenhausleben aus wissenschaftlicher Sicht: Prof. Dr. Hartmut Häußermann (Lehrstuhl für Stadtsoziologie, Humboldt-Universität zu Berlin) und Prof. Dr. Werner Sewing (Lehrstuhl für Architekturtheorie, Universität Karlsruhe). Sie beschreiben die historische Entwicklung ebenso wie die gegenwärtige Renaissance des Reihenhauses: Gerade für junge, urbane Familien bietet es die Chance auf bezahlbares Wohneigentum – und zwar mitten in der Stadt. Die wissenschaftlichen Texte ergänzt ein eher privates Essay der Kölner Journalistin Inken Herzig, die alle 50 Familien interviewte.
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In deutschen Reihenhäusern
Verlag: Callwey-Verlag, München
Herausgeber: Dr. Daniel Arnold, Vorstand Deutsche Reihenhaus AG
Umfang: 244 Innenseiten, 205 Abbildungen
Format: 22,5 x 28,5 cm, Hardcover mit Schutzumschlag
Verkaufspreis: 39,90 Euro
ISBN: 978-3-7667-1790-0
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Fotoausstellung „In deutschen Reihenhäusern“
Ausstellungsort: Haus der Gegenwart
Adresse: Georg-Kerschensteiner-Straße 55, München
Laufzeit: 30. September bis 2. November
Öffnungszeiten: freitags bis sonntags, 12 bis 19 Uhr
Eintritt: frei






Podiumsdiskussion Baukultur durch Fotografie!?

7 10 2008

Ich wurde auf Veranstaltungen zur Architektur-Fotografie von bild.sprache / Fotografie im Wissenschaftspark in Gelsenkirchen aufmerksam gemacht:

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Podiumsdiskussion Baukultur durch Fotografie!?

10. Oktober 2008 um 17 Uhr
Plenarsaal im Wissenschaftspark Gelsenkirchen
Munscheidstraße 14, 45886 Gelsenkirchen
Eintritt frei

Weitere Informationen zur Themenstellung und den Referenten hier.

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Außerdem ist im Wissenschaftspark Gelsenkirchen auch eine Ausstellung zum Thema zu sehen:

arturimages – Positionen zur Architekturfotografie

22. August – 9. November 2008

täglich von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

Eintritt frei.

Gezeigt werden Arbeiten von 14 Fotografen (Christian Eblenkamp, Klaus Frahm, Reinhard Görner, Bernadette Grimmenstein, Gerhard Hagen, Jochen Helle, Karin Heßmann, Wolfram Janzer, Heiner Leiska, Dieter Leistner, Monika Nikolic, Rainer Rehfeld, Tomas Riehle und Rainer Viertlböck), die exemplarisch für das Profil der Bildagentur arturimages sind. arturimages vertreibt Bildrechte an Fotografien von über 80 Fotografen zum Thema Architektur von herausragender Qualität.

Weitere Informationen zur Ausstellung hier.

Website arturimages.